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Schriftenreihe für Flurbereinigung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Bau

Es wird eine Einteilung der ländlichen Wege in Hauptwirtschaftswege und Wirtschaftswege vorgenommen. Die Bedingungen des landwirtschaftlichen Verkehrs wie z.B. Lasten und Geschwindigkeiten, Einflüsse von Boden, Klima und Jahreszeit sowie die Verkehrsdichte werden erörtert. Es werden Planungsgrundsätze für die Linienführung und die Wegebreite aufgestellt. Die Befestigung landwirtschaftlicher Wege wird beschrieben, insbesondere die bisher üblichen Befestigungen und die Breite der Befestigung. Auf die Dichte befestigter Wegenetze wird ebenfalls eingegangen. Die Themen Wegeunterhaltung und Auswirkungen von Wegebefestigungen werden untersucht. Der gesamte Text ist mit Bildern und Tabellen illustriert. In der Anlage sind Beispiele von Wegenetzen abgedruckt.

Die Veröffentlichung basiert auf einem Forschungsauftrag, bearbeitet durch die Universität Gießen. Sie stellt die technischen Möglichkeiten und die landeskulturellen Gesichtspunkte beim Wirtschaftswegebau anhand der verbauten Materialien und der technischen Fertigungsmöglichkeiten dar. Die Untersuchungsmethode berücksichtigt die Fahrtenanzahl, das Gesamtgewicht, die zeitliche Unterteilung sowie verschiedene Bodennutzungssysteme. Auch die Höchstmaße der in der Landwirtschaft verwendeten Fahrzeuge sowie die Geschwindigkeit in der Landwirtschaft sind in die Untersuchung mit einbezogen. Weitere Faktoren wie der Flächendruck landwirtschaftlicher Fahrzeuge bei Eisen- und Gummireifen werden betrachtet, ebenso wie die Fahrtenzahl und das Gesamtgewicht (einzeln und nach Arbeitsabschnitten). Die Rolle des Wirtschaftsweges als Wendeweg wird berücksichtigt. In dem ausführlichen Anhang sind Tabellen mit der Dauer der einzelnen Arbeiten, mit der Größe der Geräte und Maschinen sowie der Fahrtenanzahl bei verschiedenen Feldfrüchten abgedruckt.

Die betriebswirtschaftliche Bedeutung des Wirtschaftswegebaues wird anhand von Zeit und Kosten (in Tabellen) dargestellt und die Bedeutung der Feldentfernung beschrieben. Die Anlage des Wegenetzes (jeweils mit Berechnungsformeln und Diagrammen) wird in Bezug auf sinnvolle Schlaggrößen und Schlaglängen, Blockzahl und Blockgröße, Wegebreite, Bedeutung der Steigung und den Wegeanteil einer Flur sowie die Wegedichte in Acker und Grünland betrachtet. Der Wegenetzausbau wird mit den Aspekten Geschwindigkeit und Flächendruck, Ausbau der Steigungen und Befestigung beschrieben. Die festgestellten Grundsätze werden durch die Erstellung eines Schemas zur Beurteilung eines Wegenetzes praktisch angewendet. Die Anlage und der Ausbau werden für 22 Verfahren in der Bundesrepublik analysiert.

Die Veröffentlichung beinhaltet verschiedene Vorträge aus der Vortragsreihe Technik der Wegebefestigungen in Essen 1962. Themen der Vorträge sind: - Der Wirtschaftswegebau in Nordrhein-Westfalen - Einteilung ländlicher Wege und ihre Verkehrsbelastung - Bedeutsame Böden in NRW - Bauelemente des ländlichen Wegebaus und ihr Zusammenwirken - Bauweisen mit Gesteinen - Wirtschaftswege in zementgebundener Bauweise - Bituminöse Bauweisen für die Befestigung von Wirtschaftswegen - Stabilisierungsverfahren im ländlichen Wegebau

Die Veröffentlichung liefert eine Beschreibung bewährter Bauweisen aus einer Versuchsreihe von 1959 bis 1969. Zunächst wird die Entstehung des Versuchsprogramms, die Berichterstattung und Auswertung der Ergebnisse sowie die beteiligten Stellen und die Auswahl der Versuchsstrecken dokumentiert und die Ergebnisse jeweils mit Tabellen, Bildern und Kostenangaben präsentiert. Für den Wegebau in der Marsch, im Moor und in der Geest werden jeweils die Einteilung und Anlage der Versuchsstrecken sowie Bauweisen und Bauverfahren beschrieben und Beispiele angeführt. Dir Ergebnisse der Abschlussbesichtigung 1969 werden präsentiert. Im Anhang sind Tabellen und Karten abgedruckt

Die Veröffentlichung ist eine inhaltliche Fortsetzung zu Heft 53. Zunächst wird der Gang der Untersuchung beschrieben. Unterschieden in bituminöse Befestigungen, Betonwege und Pflasterdecken werden Schäden, das Verhalten der Befestigung sowie der Zustand der Seitenstreifen und die Entwässerung beurteilt. Bei den Befestigungen ohne Bindemittel werden Schotterwege und Einfachbefestigungen betrachtet. Alle Wegebefestigungen werden auf ihre Haltbarkeit und Unterhaltung hin untersucht. Es werden Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen für Wege mit und ohne Bindemittel angestellt. Das Heft enthält viele Erfassungsbögen, Fotos, Tabellen und Diagramme zur Illustration.

Erschließungsflächen sind für die Funktionsfähigkeit von neugeordneten Wirtschaftsflächen unabdingbar. Die Veröffentlichung beschreibt die Untersuchung über die Anwendung des Asphaltoberbaus beim ländlichen Wegebau in Flurbereinigungsverfahren. Die theoretischen Grundlagen wie Baugrundsätze, Entwässerung und Bemessung werden mit Hilfe von Karten, Tabellen und Bildern dargestellt. Die Untersuchungsanordnung mit der Auswahl der Versuchsstrecken, unterschiedlichen Einbaudicken, Vergleichsstrecken, Steigungen und Prüfungsmaßnahmen werden beschrieben ebenso wie der Beobachtungsturnus und inhalt. Die Ergebnisse der Untersuchung werden hinsichtlich Verkehrsbelastung, Tragfähigkeit, Mischgutzusammensetzung, Einbaudicke, Frostsicherheit, Bauausführung sowie Gewährleistung und Fahrbahnschäden beurteilt. Die Anwendbarkeit im ländlichen Wegebau wird, bezogen auf die Geländeanpassung, Umweltverträglichkeit, Flächenbedarf, Erosionsvermeidung und wirtschaftliche Nutzanwendung, untersucht. Im Anhang ist eine ausführliche Begriffsbestimmung / Glossar abgedruckt.

Bodenkunde und Wertermittlung

Die Veröffentlichung informiert über die Notwendigkeit angemessener Bodenschutzverfahren in abtragsgefährdeten Lagen. Die Ertragsmessungen wurden durch Aberntung von jeweils 1 qm großen Teilstücken mit verschiedenen Bedingungen im Mittelgebirge durchgeführt und dienen als Grundlage für die Veröffentlichung. Die Ergebnisse der Erntemessungen (in Höhe, Hang und Senke) werden anhand der Indikatoren: Phosphorsäure, Kaligehalt, Humusanteil, Ertrag an Weizen bzw. Roggen und Korngewicht dargestellt und beziehen sich auf Oberboden und Unterboden. Insgesamt werden 30 Messungen in Tabellen dargestellt. Außerdem werden die Ergebnisse einer Pflanzenzählung (an 33 Stellen) dokumentiert und besprochen. Eine Darstellung der Ertragsmessungen in Diagrammen für die einzelnen Mess-Stellen vervollständigt dieses Heft.

Zur Steigerung und Sicherung der Erträge in gefährdetem Gelände ist es notwendig, den Maßnahmen zum Bodenschutz gebührende Beachtung zu schenken. Die Veröffentlichung schildert Untersuchungen über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten des Bodenschutzes in Flurbereinigungsverfahren dargestellt am Beispiel der Gemarkung Martinshöhe / Pfalz. Neben den topographischen und geologischen Verhältnissen werden die Bodenarten, die klimatische und die betriebswirtschaftliche Verhältnisse mit vielen Bildern und Tabellen dargestellt. Es wird eine Kartierung der Gefahrenstufen (mit Tabellen und Diagrammen) gezeigt und das Wege- und Gewässernetz betrachtet. Bodenschutz und Betriebsplanung werden beschrieben. In der Anlage befinden sich Kartendarstellungen des Gebietes.

Die Moore, ihre Entstehung und die Besitzverhältnisse, insbesondere der Geestrandmoore, werden erläutert und die Kultivierung von Geestlandmooren (Hochmooren) beschrieben. Verschiedene Möglichkeiten der Kultivierung (die deutsche Hochmoorkultur, Halbkulturen und Sandmischkulturen) werden erläutert. Für das Beispiel der Flurbereinigung Harkebrügge werden das Flurbereinigungsgebiet, die Vorarbeiten und Planung, die Schätzung und Ausführung (Entwässerung, Wegebau, Bodenverbesserung, Neueinteilung, Besiedlung, Windschutz und Landschaftspflege) sowie Kosten und Finanzierung und die betriebswirtschaftliche Folgen dokumentiert. Die Landgewinnung für Siedlungszwecke durch Bodenverbesserungen auf Geestrandmooren in der Flurbereinigung wird diskutiert. Die Grundlagen für die Bewertung von Hochmoorböden sowie die Bewertung der Ödlandflächen im Moor werden beschrieben.

Die Veröffentlichung beinhaltet eine systematische Darstellung der Fragen, die bei der Bewertung von Grundstücken, deren Bestandteilen und Rechten sowie bei Folgemaßnahmen der Flurbereinigung auftreten. Praktischen Erfahrungen werden dargestellt und kritisch beleuchtet. Der Boden als Austauschobjekt im Flurbereinigungsverfahren und als Produktionsfaktor wird beschrieben. Das Bewertungsverfahren der Finanzverwaltung wird erläutert ebenso wie die Bewertungsgrundsätze im Flurbereinigungsverfahren. Die Bewertung von Böden im Bereich der Sonderkulturen (Wein, Hopfen, Tabak und Spargel) wird behandelt, ebenso die Bewertung der Waldböden im Flurbereinigungsverfahren und die Einschätzung der Bestandteile und des Zubehörs (z.B. Holz, Obst, Dauerkulturen, Wasserrechte, bauliche Anlagen, Pachtrechte). Auch das Bauland und seine Bewertung im Flurbereinigungsverfahren werden betrachtet. Die Wertbegriffe und Schätzungsverfahren bei Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur, wie z.B. bei Erwerb und Verwertung von Masseland und bei der Aussiedlung werden diskutiert. Im Anhang ist ein Berechnungsbogen zur Ermittlung der nachhaltigen Kapitaldienstgrenze abgedruckt. Zu jedem Kapitel gibt es ausführliche Literaturangaben.

In dieser Veröffentlichung werden die Verfahren aus Heft 14 auf ein anderes Gebiet übertragen und eine Untersuchung über die Planung und Durchführung einer Flurbereinigung in der Gemarkung Schlossborn im Taunus durchgeführt. Zunächst werden die landwirtschaftlichen Nutzflächen des Untersuchungsgebietes unter besonderer Berücksichtigung des Bodenreliefs beschrieben, ebenso wie der geologisch-morphologische Aufbau des Gebietes als Grundlage der Bodenbeschaffenheit. Neben den klimatischen Verhältnissen als Grundlage für Bodenbildung und Agrarstruktur werden auch die Auswirkungen der betriebwirtschaftlichen Verhältnisse auf Außenwirtschaft und Boden betrachtet. Die Bodenverhältnisse und ihre Veränderung durch Bodenerosion werden dokumentiert (Erklärung zur Bodenkarte). Anhand von Untersuchungen an Profilreihen zur Erfassung der Erosionswirkungen wird zum einen die Nutzungshorizontskarte zum anderen die Gefahrenstufenkarte erstellt. Das Wege- und Gewässernetz wird aus bodenkundlicher Sicht begutachtet ebenso der Erläuterungsbericht zum Wege- und Gewässernetz Schlossborn. Im Anhang sind Profile, Diagramme und Tabellen abgedruckt sowie ca. 20 Seiten mit Bildern und Karten.

Der technische Wirkungsgrad mechanisierter Arbeitsverfahren ist stark abhängig von Boden, Gelände und Klima. Daraus ergeben sich Verschiebungen in der Organisation der Betriebe. In hängigem Gelände kann die Anbauwürdigkeit der bisherigen Feldfrüchte in Frage gestellt sein. Das wirkt sich nicht zuletzt auf die Bewertung in der Flurbereinigung aus. Die Veröffentlichung betrachtet Testgebiete in Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg und Unterfranken. Die Erfahrung in der Mechanisierung hängiger Lagen unter verschiedenen Standortbedingungen wird zusammengetragen. Es wird unterschieden nach Betriebsgrößen, Hanglagen und Bodennutzungssystemen sowie der Mechanisierung in den Untersuchungsbetrieben (Getreide, Kartoffel, Zuckerrüben, Heu). Die Änderung der Arbeitsverfahren bei steigender Hangneigung wird beschrieben. Der Aufwand von Maschinen-, Zugkraft- und Handarbeit wird bei steigender Hängigkeit und experimentellen Bedingungen anhand von Diagrammen dokumentiert. Dabei wird zwischen Schichtlinienarbeit und Falllinienarbeit unterschieden. Es wird eine modellmäßige Berechnung der Bearbeitungskosten bei steigender Hangneigung und verschiedenen Feldfrüchten durchgeführt und die Hangeinflüsse in einem Betriebsmodell dargestellt.

Die Veröffentlichung ist das Folgeheft zu Nr.25. Ziel der Schätzungsmethoden ist es, eine möglichst gerechte und überall gleiche Abfindung zu garantieren. Es gibt jedoch unterschiedliche Abwägung der Faktoren, die den Wert eines Grundstücks beeinflussen. Die verschiedenen Formen der Wertermittlung, insbesondere die Wertmaßstäbe und die Bestimmungsfaktoren für die Ermittlung der Tauschwerte, werden dargestellt. Die geschichtliche Entwicklung der Wertermittlung des Grundeigentums in den verschiedenen Teilen Deutschlands wird dokumentiert und die derzeitigen Verfahren in den Ländern der Bundesrepublik werden ausführlich dargestellt. Zusätzlich werden die Schätzungsverfahren in der Flurbereinigung im benachbarten europäischen Ausland betrachtet. Im Anhang wird ein besonderes Verfahren der Bodenbewertung in Mitteldeutschland beschrieben.

Die Veröffentlichung schildert die Untersuchung von fünf Gemarkungen mit unterschiedlichen klimatischen, geologischen und geographischen Gegebenheiten und deren Gefährdung durch Bodenerosion. Es werden jeweils die topographischen, klimatischen, geologischen und betriebswirtschaftliche Verhältnisse der Gemarkung untersucht. Die Flurgliederung bildet dabei die Grundlage von Bodenschutz und Bodenerhaltung. Die Beeinflussung der Bodenverhältnisse durch Erosion wird anhand von je 3-4 Profilreihen (dargestellt in Diagrammen) dokumentiert. Die Gefahrenstufen (1-4) in den Gemarkungen werden geschildert, sowie die jeweilige Anlage und der notwendige Schutz der Wege. Im Anhang sind die verschiedenen Profilreihen im Detail abgedruckt.

Ziel des in der Veröffentlichung beschriebenen Forschungsauftrages ist es, einen allgemein anwendbaren Bewertungsrahmen zu entwickeln. Der bestehende Bewertungsrahmen wird für betriebswirtschaftliche Erschwernisfaktoren analysiert. Dabei wird die Problematik eines Bewertungsrahmens für hängige Grundstücke betrachtet, ebenso wie der Hangeinfluss auf die Bodennutzungszweige und der Einfluss des Hanges auf den Reinertrag normativer Betriebsmodelle. Daraus ergibt sich ein neuer Bewertungsrahmen. Die Bodenwertminderung durch Bodenerosion wird anhand von Untersuchungsergebnissen belegt und die Berücksichtigung der Hanglagen in der Reichsbodenschätzung beschrieben. Daraus wird ein Schätzungsrahmen abgeleitet. Der bisherige Stand der Mechanisierung und Bewertung hängiger Grundstücke wird anhand eines Literaturberichtes und einem Beitrag aus der Schweiz beschrieben. Im Anhang sind u. a. Tabellen zum Arbeitszeitbedarf abgedruckt.

Die Veröffentlichung erfasst Bodennutzungsansprüche, beschreibt anwendbare Entflechtungsinstrumente und legt die gesetzlichen Grundlagen für die Entflechtung in der Flurbereinigung dar. Die Lösung ist hauptsächlich von der Abwicklung gemeindeumfassender Bodenordnungsmaßnahmen abhängig. Die Entflechtung konkurrierender Nutzungsansprüche wird als Aufgabe der Flurbereinigung wahrgenommen. Es wird zunächst eine Definition von Verflechtung vorgenommen und ihre Ursachen sowie die Ziele der Entflechtung untersucht. Die systematische Erfassung der Bodennutzungsansprüche beinhaltet die umfassenden raumordnerische Ansprüche (Raumordnung, Landesplanung), konkrete sektorale Ansprüche (Landwirtschaft, Forst, Verkehr, Naturschutz usw.) sowie konkrete städtebauliche Ansprüche. Es wird eine Kategorisierung vorgenommen. Die Entflechtungsinstrumente außerhalb der Flurbereinigung (Raumordnung, Landesplanung, Fachplanungen und Städtebau) werden vorgestellt. Anhand eines Beispiels werden Planungs- und Vollzugsmaßnahmen gezeigt und diese sowohl für das Beispiel als auch allgemein beurteilt. Der umfassende Anhang enthält Karten, Tabellen und Formulare.

Dorferneuerung

Die Veröffentlichung schildert die Erfahrungen der Flurbereinigung in der Dorferneuerung. Die Zusammenarbeit geschieht aus dem Auftrag heraus, die Dörfer aufzulockern und die Lebensbedingungen der Bauern zu verbessern. Die Notwendigkeit und Ziele der Dorferneuerung werden erörtert. Die Ortsregulierung in der Flurbereinigung in der Zeit vor dem Bundesbaugesetz wird mit vielen Beispielkarten und Fotos beschrieben. Die Flurbereinigung und Bauleitplanung in den ländlichen Gemeinden werden ebenfalls mit vielen Beispielkarten und Fotos dokumentiert. Die gesetzliche Grundlage und Auslegung von Gerichtsurteilen mit den Besonderheiten der Länder werden beschrieben. Das Zusammenwirken von Flurbereinigung und Dorferneuerung wird mit vielen Beispielkarten und Fotos dokumentiert.

Die Veröffentlichung beschäftigt sich mit der Entwicklung eines umfassenden hierarchischen Indikatorensystems zur Erfassung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum. Es wird ein Nutzwertanalytischer Ansatz zur Bewertung realisierter Dorferneuerungsmaßnahmen vorgestellt. Anhand von 6 Fallbeispielen aus verschiedenen Bundesländern wird mit Hilfe von Karten, Tabellen und Diagrammen die Situation der Dorferneuerung dokumentiert. Das beinhaltet jeweils die Lage und Funktion der Dörfer im Raum, deren Siedlungsstruktur und entwicklung, die Entwicklung der Landwirtschaft sowie den Planungsablauf zur Dorferneuerung. Effektivität und Effizienz der Dorferneuerung werden betrachtet. Wirkungen und Erfolge der Dorferneuerung nach den Grundsätzen der GAK werden betrachtet sowie Kosten und Nutzen der Dorferneuerung dargestellt. Es werden künftige Rahmenbedingungen der Entwicklung ländlicher Siedlungen genannt und Empfehlungen zur Anwendung des Bewertungsrahmens gegeben.

Effizienz und Wirkung

Die Veröffentlichung berichtet von einer Untersuchung der wirtschaftlichen Auswirkungen anhand von Beispielsgemeinden aus verschiedenen Bundesländern durch die Hochschule Gießen. Für ein Beispielsdorf in Hessen wird seine Lage vor der Flurbereinigung (Dorf und Betriebe) geschildert sowie die mögliche Entwicklung nach der Flurbereinigung zum einen bezogen auf die Veränderung der Produktionsbedingungen zum anderen auf die mögliche Entwicklung der Betriebe (Betriebsorganisation und Arbeitswirtschaft) beschrieben. Die gleiche Untersuchung wird in einem Beispielsdorf in Nordbaden durchgeführt. Der sozialökonomische Effekt aller Maßnahmen in den beiden untersuchten Dörfern wird dargestellt sowie die Erfolgsmöglichkeiten für verschiedene Betriebsgrößen.

Die ausführliche Untersuchung über die Wiederaufsplitterung und deren Gründe ist dazu geeignet, neue Gesichtspunkte für die Flurbereinigung zu liefern. Die Veröffentlichung stellt die Agrarverfassung und Betriebsorganisation in Unterfranken (mit Karten und Tabellen) dar. Es wird auf die betriebswirtschaftlichen Verhältnisse und die Besonderheiten der Flurbereinigung in Unterfranken, wo die Konsolidation jeweils nur kleine Teile der Gemarkung betrifft, eingegangen. Die Aufsplitterung landwirtschaftlich genutzter Grundstücke wird anhand einer Untersuchung von 67 Gemeinden analysiert. Zum einen wird die Wiederaufsplitterung in Gemeinden mit Freiteilbarkeit betrachtet, zum andere die Aufsplitterung in Freiteilbarkeitsgemeinden ohne Flurbereinigung. Hier dienen weitere 55 Gemeinden zum Vergleich. Auch die Aufsplitterung im Anerbengebiet wird beschrieben. Die Ergebnisse der Untersuchungen gehen auf die Reformen der Realteilung und ihre Wandlung ein und betrachten zusätzlich frühere Untersuchungen über die Wiederaufsplitterung.

In dem Heft wird eine Forschungsarbeit zur grundlegenden Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Frau durch Aussiedlung und zur Mehrarbeit bei Betriebsaufstockung veröffentlicht. Sie soll aufzeigen, wie Maßnahmen der Verbesserung der Agrarstruktur sich auf Frauen in der Landwirtschaft auswirken. An einem Beispieldorf wird die Situation vor der Flurbereinigung anhand der natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse mit Tabellen und Diagrammen dargestellt. Dabei wird insbesondere auf bäuerliche Familienbetriebe, Frauenarbeit in der Außenwirtschaft und Viehhaltung sowie die weiblichen Arbeitskräfte im Haushalt eingegangen. Die Situation im Beispieldorf nach der Flurbereinigung stellt die möglichen Veränderungen an Betriebsbeispielen anhand von Tabellen und Diagrammen dar. Es werden die Auswirkungen der Flurbereinigung auf die Frauenarbeit bei verschieden großen Betrieben analysiert sowie die Aussiedlung und Betriebsaufstockung und ihre Auswirkungen auf die Frauenarbeit. Im Anhang ist ein Beispiel zur Ermittlung der Frauenarbeit abgedruckt.

Zunächst wird die Organisation der Flurbereinigung und der Wirtschaftsberatung beschrieben. Als Untersuchungsmethode wurde eine Gegenüberstellung der Verhältnisse in dem gesamten Dorf Schaafheim und in typischen Betrieben vor und nach der Flurbereinigung gewählt. Allgemeine Informationen über die Gemeinde Schaafheim (Lage, Struktur, Klima, Verkehrslage) werden genannt. Die Flurbereinigung in Schaafheim wird durch das Flurbereinigungsgebiet, die Teilnehmer, Ziele und Ergebnisse sowie die Kosten mit Hilfe von Bildern, Tabellen und Karten dargestellt. Die Umstellungsberatung in Schaafheim, ihre Aufgaben und Ziele sowie ihre Organisation und Breitenwirkung werden beschrieben. Die Auswirkungen von Flurbereinigung und Umstellungsberatung auf die Feldwirtschaft, Viehhaltung und Futterwirtschaft, Arbeitswirtschaft, Hauswirtschaft sowie Agrarstruktur und Dorflage werden analysiert. Die Ergebnisse und Betriebsplanung werden in typischen Betrieben (3 Haupt- und 1 Nebenerwerbsbetrieb) eingehend erläutert. Anhand von Zahlen werden eine Steigerung von Erzeugungsleistung und Reinertrag sowie ein Einkommenszuwachs nachgewiesen.

In der Veröffentlichung werden, als Ergänzung zu Heft 15, die Ergebnisse eines Forschungsauftrags des Bundesministeriums dokumentiert. Es werden die Ergebnisse der Untersuchungen an acht Dörfern aus verschiedenen Bundesländern vorgestellt. Zunächst werden Lage und Struktur der untersuchten Dörfer beschrieben, ebenso ihre Auswahl nach verschiedenen Gemeindetypen, Erbsitten, Produktionsbedingungen und strukturellen Voraussetzungen. Die Situation der landwirtschaftlichen Betriebe vor der Flurbereinigung wird im Hinblick auf Organisation, Arbeitswirtschaft und Produktivität beschrieben und die mögliche Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe nach Flurbereinigung und Aussiedlung mit Zahlen und Tabellen erläutert. Speziell werden Veränderung der Produktionsgrundlagen durch Zusammenlegung, ein neues Wegenetz, Meliorationen, bessere Flächenformen und eine Auflockerung der Ortslage betrachtet. Es wird unterschieden zwischen der möglichen Entwicklung nach einer Flurbereinigung und einer möglichen Entwicklung nach einer Aussiedlung. Mögliche Veränderungen in der Arbeitswirtschaft durch Flurbereinigung und Aussiedlung werden ebenfalls diskutiert und die wirtschaftlichen Auswirkungen zusammengefasst betrachtet.

Die Veröffentlichung stellt eine Fortsetzung und Ergänzung der Untersuchungen der Hefte 15 und 29 dar. Im Zusammenhang mit der Flurbereinigung in Schleswig-Holstein und in den nördlichen Teilen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens werden die Ergebnisse aus sechs Untersuchungsdörfern analysiert. Zunächst werden die Durchführung und die Methode der Untersuchung beschrieben. Nach Dörfern gegliedert wird die zweistufige Untersuchung mit Tabellen und Diagrammen dokumentiert. Dabei werden die Standortbedingungen, Entwicklung, Situation vorher, Maßnahmen und Kosten betrachtet. Es wird zwischen den unmittelbaren Auswirkungen ohne Durchführung von Folgeinvestitionen und der möglichen Betriebsorganisation nach Durchführung von Folgeinvestitionen unterschieden. Eine Zusammenfassung komplettiert die Veröffentlichung.

Die Veröffentlichung gibt einen Überblick über den gegenwärtigen Stand und einen Rückblick auf den bisherigen Erfolg landeskultureller Arbeiten. Veränderungen durch den Strukturwandel werden dokumentiert. Die Entwicklung der Agrarplanung in Westfalen vor 1945 wird beschrieben, ebenso wie die Veränderung der Siedlungs- und Agrarplanung nach 1945 durch eine vielschichtige Agrarplanung. Dazu gehören Flurbereinigungen, Aussiedlung, die übrigen Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur und die landwirtschaftliche Neusiedlung. Es werden Beispiele für Flurbereinigungsverfahren in Westfalen in verschiedenen Landschaften mit Bildern und Tabellen geschildert und die geographische Bedeutung der Agrarplanung betont. Im Anhang sind Pläne und Karten abgedruckt.

Neue Aspekte für eine integrale Flurbereinigung und ihre Vorplanung - Heft 49 Die Veröffentlichung thematisiert die Bedeutung landwirtschaftlicher Nutzungsverbünde (neben der Pacht) sowie Gemeinschaftsformen im landwirtschaftlichen Produktionsbereich und ihre Berücksichtigung in der Vorplanung. Die Zwischenbetriebliche Zusammenarbeit in der Veredelungsproduktion wird u. a. anhand von Beispielen aus Melkgenossenschaft und Kälbermast betrachtet; und jeweils mit Zahlen und Tabellen dargestellt. Die Überbetriebliche Zusammenarbeit in der Veredelungsproduktion wird anhand verschiedener Beispiele (Schweine, Hühner, Rindvieh, Schafe) beschrieben. Außerdem werden Betriebsgemeinschaften (mit Beispielen) und die Kooperation bei Aussiedlungen dargestellt. Die Rechtsformen der betrieblichen Zusammenarbeit werden dargestellt und steuerliche Probleme bei der betrieblichen Zusammenarbeit diskutiert. Die Veröffentlichung wird komplettiert durch eine Auflistung möglicher Kooperationsformen.

  • Autor: Prof. Dr. Karl Hage, Prof. Dr. Karl Kroeschell
  • Erscheinungsjahr: 1968
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Zunächst werden das Problem und die Aufgabe der Untersuchung geschildert sowie die im Rahmen der Flurbereinigung durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur. Die Methoden der Untersuchung werden erläutert und die Kalkulationsdaten anhand von Tabellen präsentiert. Die bisherigen Auswirkungen werden anhand von Diagrammen dargestellt und in eine regionale Betrachtung und eine einzelbetriebliche Betrachtung unterteilt. Die mögliche Weiterentwicklung von Vollerwerbsbetrieben und Nebenerwerbsbetrieb wird dargestellt. Ein umfangreicher Anhang (50 Seiten) mit Tabellen und Karte komplettieren die Veröffentlichung.

In dem Heft wird der Ergebnisbericht der Gesellschaft für Landeskultur einer Untersuchung zur Effizienz unterschiedlicher Maßnahmen und Maßnahmenbündel in der Flurbereinigung im Auftrag des Bundesministeriums mit einem Vorschlag für eine Beurteilungsmethode veröffentlicht. Es werden die Aufgabenstellung sowie die bisherigen Bewertungsansätze zur Beurteilung der Flurbereinigung beschrieben. Neben einer Definition von 45 Zielen und deren Gewichtung wird die Aufstellung eines Maßnahmenkatalogs mit Charakterisierung der 19 einzelnen Maßnahmen vorgenommen. In die Berechnung der Lösungsansätze und Bewertung fließt jeweils der Grad der Zielerfüllung ein. Zusätzlich wird eine Regionalisierung der Parameter vorgenommen. Das Ergebnis wird mit einer Beispielrechnung dokumentiert. Es werden Hinweise zur weiteren Anwendung des Rechenverfahrens gegeben. Ungefähr die Hälfte des Heftes nehmen die Tabellen und Übersichten zur Beispielrechnung ein.

Die Veröffentlichung stellt eine Weiterführung der Überlegungen aus Heft 69 dar und ist gleichzeitig als Heft 10 der ArgeFlurbereinigung erschienen. Es wird untersucht, in welchem Umfang es im Einzelfall gelingt, das Gesamtziel mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen zu erreichen. Es werden fünf Testgebiete in verschiedenen Bundesländern mit laufenden Flurbereinigungsverfahren ausführlich beschrieben und die dortigen Probleme geschildert. Die Methode der 45 Zielsysteme mit ihrer Gewichtung und den 19 Maßnahmen wird analog zu Heft 69 angewendet. Die Datenerfassung und Aufbereitung sowie die Iterationsrechnung werden dokumentiert. Die verfahrensspezifischen und methodischen Ergebnisse der Untersuchung werden präsentiert. Die Anwendbarkeit hinsichtlich des Aufwandes, der Anwendungsbereiche und des EDV-Programms wird untersucht. Im Anhang sind die Ziele, Maßnahmen und Formulare abgedruckt.

In der Veröffentlichung wird eine Verfeinerung der in Heft 73 dargestellten Methode der Optimierungsrechnung vorgestellt. Die Ergebnisse eines konkreten Flurbereinigungsverfahrens werden mit dem Untersuchungsgebiet und der spezifischen Aufgabenstellung vorgestellt und die Berechnungen (mit Varianten) sowie deren Ergebnisse und Folgerungen dokumentiert. Es werden der Arbeitsablauf, die Datenerfassung, das Rechenprogramm sowie die Variantenbildung und Optimierung beschrieben. In den umfangreichen Anlagen wird ein Formularsatz zu Verfügung gestellt sowie die Maßnahmenbeschreibung, die technisch-logischen Verknüpfungen, das Protokoll und Berechnungen zur Variationenbildung, ein Leerformular zur Variantenbildung sowie die Eingabe- und Berechnungsformulare.

Das Heft beinhaltet eine Untersuchung im Auftrag der Bundesministeriums, die durch die Gesellschaft für Landeskultur durchgeführt wurde. Sie beschäftigt sich mit Ansätzen zur Weiterentwicklung einer Methode zur Ermittlung der Effizienz unterschiedlicher Maßnahmen und Maßnahmenbündel in der Flurbereinigung unter Berücksichtigung gewandelter Rahmenbedingungen. Zunächst wird eine Zusammenstellung der Erkenntnisse aus den bisherigen Anwendungen der Methode Effizienz der Flurbereinigung vorgenommen und die Veränderungen der Rahmenbedingungen für die Flurbereinigung seit 1979 insbesondere in der Landwirtschaft und bei Umwelt- und Naturschutz geschildert. Es wird eine beispielhafte Konkretisierung in einem Flurbereinigungsverfahren vorgenommen, wobei Stand des Verfahrens, Zielsystem und Zielbewertung, Vorhaben und Ausführung von Maßnahmen sowie die Aufgabenstellung und Iterationsrechnung dokumentiert werden. Die Berücksichtigung der veränderten Rahmenbedingungen in der Methode Effizienz der Flurbereinigung beinhaltet eine Anpassung des Zielsystems und der Maßnahmen sowie einen Optimierungsprozess. Die Möglichkeiten und Grenzen der programmtechnischen Umsetzung in das EDV-Programm werden aufgezeigt. Nach einer Schlussbetrachtung werden im Anhang das Ablaufschema sowie eine Darstellung der Zielgewichte abgedruckt.

Die Veröffentlichung stellt eine Fortsetzung der Hefte 73, 75 und 79 dar. Sie fasst die bisher gewonnenen Erkenntnisse zusammen, greift Empfehlungen zur Weiterentwicklung auf und setzt sie durch Überarbeitung des Zielsystems und Anpassung des Maßnahmenkatalogs um. Das Anwenderhandbuch zum PC-Programm EFB erläutert die Handhabung des Programms und beinhaltet auch Installationsanweisungen. Die Effizienzmessung in der Flurbereinigung wird mit ihrem Modellaufbau (Zielsystem, Zielgewichtung, Maßnahmen und technisch-logische Verknüpfungen) beschrieben und die Vorgehensweise bei der Effizienzberechnung dargestellt. Im Anhang wird ein Vergleich zwischen alt und neu hinsichtlich der Ziele und Maßnahmen durchgeführt sowie die überarbeitete Ziele-Maßnahmen-Matrix und die Maßnahmenbeschreibung abgedruckt.

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens im Auftrag des Bundesministeriums wurde die Aufgabe der AEP mit der Beschreibung von Konfliktbereichen, Entwicklungsmöglichkeiten und Entscheidungsbedarf in der Agrarstruktur und in ländlichen Räumen aufgezeigt. Der Einsatz der AEP geschieht in den meisten Bundesländern mit unterschiedlichen Einsatzschwerpunkten. Die Veröffentlichung beinhaltet eine Zwischenbewertung des Instrumentes AEP hinsichtlich Aufgabenerfüllung und Stellenwert, Eignung der Methoden, erreichte Synergieeffekte und Effektivität des GAK-Mitteleinsatzes. Kurzfassung und ausführliche Version werden in einem Heft abgedruckt. Neben einer bundesweiten Recherche werden die Ergebnisse der 8 Fallstudien aus verschiedenen Bundesländern vorgestellt. Es werden jeweils die Kompetenzen der AEP aus Sicht der Zielgruppen betrachtet sowie ein gutachterliches Fazit gegeben. Es werden Schlussfolgerungen und Perspektiven der AEP bezüglich ihrer Positionierung und Einsatzfelder, der Finanzierung und dem Handlungsbedarf in der Förderung dargestellt. Im Anhang sind Tabellen, Fragebogen zur bundesweiten Recherche und die Leitfadeninterviewbögen für die Zielgruppen abgedruckt.

Landespflege und Naturschutz

Die Veröffentlichung beschreibt einen Landschaftspflegeplan für den Dümmer anhand eines Beispiels aus der Praxis. Das konkrete Beispiel dient als Vorbild für die angestrebte Zusammenarbeit zwischen dem Kulturamt und der Landesstelle für Naturschutz und Landschaftspflege. Zunächst werden Erdgeschichte, Topographie und Geologie für den Dümmer und seine Umgebung beschrieben inklusive der Böden, der Wasserverhältnisse und allgemeinen Klimadaten. Die Pflanzengesellschaften und die Vegetationsverhältnisse der Dümmer- und Hunteniederung werden dokumentiert und Wege zur Ertragsteigerung durch Landschaftspflegemaßnahmen aufgezeigt. Die geplanten Schutzpflanzungen werden im einzelnen beschrieben, zum einen die Gehölzwahl und der Aufbau der Schutz- und Straßenpflanzungen, zum anderen die Pflege und Bewirtschaftung der Pflanzungen. Zusätzlich werden Ausführungen zu den wasserwirtschaftlichen Maßnahmen und dem Vogelleben am Dümmer gemacht. In der Anlage sind die Planunterlagen abgedruckt.

In der Veröffentlichung wird die Flurbereinigung aus Sicht der Geographie betrachtet, um das Gesamtproblem in seiner Ganzheit erkennen zu können. Es wird eine Gliederung des Untersuchungsgebietes in Naturlandschaft und Siedlungslandschaft vorgenommen. Flur und Flurbereinigung in Mittelfranken werden mit ihren siedlungsgeographischen Wechselwirkungen beschrieben ebenso die Abhängigkeit der neuen Flurform von ihren natürlichen und historischen Voraussetzungen. Die wirtschaftsgeographischen Wechselwirkungen zwischen Flurbereinigung und mittelfränkischer Landschaft werden dokumentiert (mit Fragebogen). Die Wechselwirkungen werden zum einen für den Bauernhof, zum anderen für das bäuerliche Dorf (Strukturierung nach der Flurbereinigung) und für die mittelfränkische Landschaftseinheit beschrieben. Karten und Statistiken befinden sich im Anhang.

Die Veröffentlichung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Tagung von Flurbereinigung und Landschaftspflege. Es sind u. a. Vorträge zu den folgenden Themen abgedruckt: - Wechselbeziehungen von Flurbereinigung und Landschaftspflege - Aufgaben der Landespflege im Rahmen der Flurbereinigung - Gesetzliche Grundlagen für Maßnahmen der Landespflege in der Flurbereinigung - Schwierigkeiten der Durchführung der Maßnahmen der Landespflege - Neuordnung des Wege- und Gewässernetzes - Schutz gegen Bodenabtrag durch Oberflächengewässer - Standortgerechte Holzartenwahl Im Anhang sind Erlässe über Landschaftspflege und Flurbereinigung, Beispielssatzungen für Windschutzverbände sowie eine Übersicht der Rechtsvorschriften abgedruckt.

Das Instrumentarium der Flurbereinigung im Hinblick auf die aktive Landschaftspflege wird vorgestellt. Die Kompetenzen der Flurbereinigung werden, bezogen auf ihre gesetzlichen und finanziellen Möglichkeiten, dargestellt und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Planungsstellen erläutert. Der Maßnahmenkatalog der Flurbereinigung wird mit seinen Einzelmaßnahmen sowie Maßnahmenkombinationen untersucht und Anregungen und Forderungen für die Zukunft gegeben. Die Auswirkungen der Flurbereinigung auf Erholungsräume werden geschildert. Die Ergebnisse und Folgerungen in Bezug auf Flurbereinigungsverfahren, -behörden, Teilnehmergemeinschaften, Kommunal- Regional- und Landesplanung und deren Zusammenarbeit sowie für die Überwachung und Erhaltung der geschaffenen Anlagen werden präsentiert. Es wird zusammengefasst, wie sich Flurbereinigung und Landschaftspflege in der Neuordnung des ländlichen Raumes einfügen.

In dem Heft wird eine Untersuchung der Gesellschaft für Landeskultur im Auftrag des Bundesministeriums veröffentlicht, die in Auftrag gegeben wurde, da zu den ökologischen Erfordernissen noch große Unsicherheiten in der Planungspraxis bestehen. Zunächst werden die Gesamtproblematik, der Forschungsstand und die Aufgabe der Untersuchung dargestellt. In vier ausgewählten Gebieten werden die naturräumlichen Gegebenheiten (Lage im Raum, Natur und Landschaft, Klima, Böden) anhand von Karten dokumentiert und die Agrarstruktur analysiert. Die Restflächen in den ausgewählten Gebieten (die nicht land- oder forstwirtschaftlich genutzten Flächen) werden nach Anordnung und Größe, Vegetation sowie Flurverfassung und Landbewirtschaftung beurteilt und die Wirkungszusammenhänge in den ausgewählten Gebieten dargestellt. Es werden sowohl allgemeine als auch auf die ausgewählten Gebiete bezogene Grundsätze zur Landschaftsökologie entwickelt und Maßnahmenvorschläge unterbreitet. Die Einflüsse der Flurbereinigung werden beschrieben. Im Anhang sind Tabellen sowie die Ordnung, Bewertung und Beschreibung der Vegetationseinheiten abgedruckt.

Die Veröffentlichung beinhaltet die Vorstellung einer neuen Verfahrenskonzeption zur Bewertung der Flurbereinigung unter Beachtung der jeweiligen Landschaftsstruktur, wie das im Flurbereinigungsgesetz gefordert wird. Zunächst wird eine Erfassung der Landschaftsstruktur aus angewandt-geographischer Sicht vorgenommen und die Grundzüge des methodischen Vorgehens geschildert. Die Bestandsaufnahme und Bewertung der Landschaft in der Flurbereinigung gliedert sich in Grundtypen und Verfahren sowie Schlussfolgerungen für die methodische Weiterentwicklung. Die neue Verfahrenskonzeption zur Landschaftsaufnahme und bewertung betrachtet die ausstattungsräumliche Gliederung mit einer Charakterisierung und Abgrenzung der Ausstattungseinheiten. Des Weiteren beinhaltet sie die Erfassung des jeweiligen Ausstattungselementes an seinem Standort. Die Bewertung wird anhand der kulturlandschafts-prägenden Bedeutung, der Bedeutung für das Landschaftsbild, der Bedeutung für den Landschaftshaushalt und der Bedeutung für die Landnutzung festgemacht. Die Anwendung der Verfahrenskonzeption in vier ausgewählten Untersuchungsräumen wird anhand von Bildern, Karten und Tabellen dokumentiert. Im Anhang finden sich die zugehörigen Bewertungsbögen sowie weitere Beispiele.

Die Meinungen hinsichtlich der Auswirkungen der Flurbereinigung auf den Arten- und Biotopschutz sowie die Gründe für die (Nicht)Berücksichtigung von Naturschutzbelangen gehen weit auseinander. Es wurden bereits einige Untersuchungen darüber durchgeführt. Daher beschäftigt sich die Veröffentlichung mit der Untersuchung der Hauptfragen: Wurden Naturschutzbelange ausreichend realisiert? Welche Einflussfaktoren waren für die (Nicht)Umsetzung verantwortlich? Die Analyse wird anhand der Länder Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Bayern durchgeführt. Es wird die Methodik der Implementationsforschung angewandt. Die Programmfaktoren der Flurbereinigung im historischen Abriss und die des Flurbereinigungsgesetzes von 1976 werden vorgestellt und das Programm auf Länderebene konkretisiert. Die Implementationsfaktoren werden dokumentiert. Einer Hypothesenaufstellung folgen Fallbeispiele (mit Auswahl, Kurzvorstellung und Darstellung des Implementationsoutputs) anhand von Karten und eine Hypothesenprüfung (sehr ausführlich 100 Seiten mit Tabellen).

Planung

Das Zustandsbild der Hechinger Landwirtschaft wird sehr konkret mit Karten, Zahlen und Tabellen beschrieben. Dabei werden die natürlichen Voraussetzungen, die Verteilung des Grundeigentums sowie die Stellung der Land- und Forstwirtschaft in der Gemeinde betrachtet. Die Flurbereinigung dient neben der Verbesserung der Landwirtschaft auch der Beseitigung der Besitzzersplitterung und Erschließung, daher wird eine Weiterentwicklung der Besitzstruktur angestrebt. Die Neuordnung wird durch allgemeine Gesichtspunkte und Einzelheiten der Planung beschrieben. Kartenbeilagen ergänzen die Veröffentlichung.

Die Veröffentlichung zeigt anhand von Beispielen, wie die Durchführung der Vorplanung gedacht ist. Die vier Abschnitte bei der Bearbeitung der Flurbereinigung (Dringlichkeitsskala, Vorplanung, technische Durchführung der Verfahren und Umstellung der Betriebe) werden zunächst kurz beschrieben. Es folgt eine Anleitung zur Ausarbeitung einer Vorplanung für die Flurbereinigung. Hierbei geht es vor allem um neue, gestaltende Faktoren sowie die Aufgaben der Vorplanung insbesondere bei strukturellen Problemen, Problemen des Nutzflächenverhältnisses, arbeitswirtschaftlichen Problemen sowie Organisationsfragen. Es wird ein Vorschlag zu Inhalt und Gliederung einer Vorplanung gemacht. Dieser beinhaltet die Bestandsaufnahme, eine zusammenfassende Beurteilung und die Entwicklung des generellen Zieles der Flurbereinigung sowie Vorschläge und Hinweise für die Durchführung des Verfahrens. Die Vorplanung von vier verschiedenen Dörfern wird mit Unterstützung von Karten und Tabellen beschrieben.

Die Veröffentlichung beschäftigt sich mit der sinnvollen Verteilung und Nutzung des Bodens allgemein, der in den Industriegebieten neben den ernährungswirtschaftlichen Aufgaben auch zahlreiche soziale und kulturelle Aufgaben zu erfüllen hat. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft hat dazu eine landwirtschaftliche Strukturanalyse für den Stuttgarter Raum aufgestellt. Zunächst werden das Untersuchungsgebiet und die Untersuchungsmethode beschrieben und die natürlichen Voraussetzungen des Stuttgarter Raumes anhand von Karten dargestellt. Die Produktionsrichtung und sozialökonomische Struktur der Landwirtschaft wird anhand der Betriebstypen und Betriebsgrößen, der Besitzverhältnisse, Flurverfassung und ihrer arbeitswirtschaftlichen Bedingungen mit Hilfe von Tabellen, Diagrammen und Karten beschrieben. Die Veränderung der Agrarstruktur sowie erkennbare Entwicklungstendenzen der wirtschaftlichen und sozialen Gesamtentwicklung und die Kennzeichen des landwirtschaftlichen Strukturwandels wie z.B. Betriebsgrößen, Flächenverluste, Abnahme der Bevölkerung, Umstellung im Anbau und der Viehhaltung sowie die Entwicklung der Grundstückspreise werden dargestellt, ebenso wie die Notwendigkeit, Richtung und Möglichkeiten der landwirtschaftlichen Strukturverbesserung. Als spezielle Maßnahmen im Stuttgarter Raum werden die Umstellung in der Produktionsrichtung, Meliorationsmaßnahmen, Flurneuordnung und Aussiedlung sowie landwirtschaftliche Reservatgebiete und Baulandzonen in Betracht gezogen.

Die praktische Handhabung der Vorplanung in den Ländern ist bisher sehr unterschiedlich. Die Veröffentlichung basiert auf Vorträgen, die auf den Lehrgängen für Vorplanung in Saarbrücken und Kaiserslautern im Februar und März 1960 u. a. zu folgenden Themen gehalten wurden: Lehrgang Saarbrücken Methodische Fragen der Vorplanung in der Flurbereinigung Die Aufgaben der saarländischen Landeskulturverwaltung im Rahmen der Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur Die Vorplanung und Mitwirkung der Landwirtschaftskammer in Hessen Was erwartet die Flurbereinigungsbehörde von der Vorplanung Lehrgang Kaiserslautern Die Vorplanung aus Sicht der Landeskulturverwaltung Die Methodik der Vorplanung (mit Beispiel und Zahlen) Was erwartet der Bauer von der Vorplanung Vorplanung und Umstellungsberatung Es werden Formulare zur Planwunschgestaltung zur Verfügung gestellt. Im Anhang sind Karten mit einer Übersicht über den Stand der Flurbereinigung in beiden Ländern abgedruckt.

Die Veröffentlichung schildert das Ergebnis zweier Fachtagungen in Lüneburg (1963) und Würzburg (1964) zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen planenden Stellen für den ländlichen Raum. Die Flurbereinigung und andere Planungen im ländlichen Raum werden vorgestellt, ebenso wird ein Einblick in die Raumordnung und Landesplanung sowie die Agrarstrukturelle Rahmen- und Vorplanung gegeben. Planungen nach dem Bundesbaugesetz werden thematisiert, ebenso die Planungen von Verkehrswegen und die Landschaftspflege. Die Verwendung der verschiedenen Planungen in der Flurbereinigung wird geschildert. In dem ausführlichen Anhang werden die Tagesordnungen sowie die einzelnen Vorträge abgedruckt. Die Themen der Vorträge reichen von Agrarpolitik und Agrarstruktur, Die städtebauliche Ordnung auf dem Lande und Planung und Bau von Verkehrsstraßen im ländlichen Raum über Mitwirkung der deutschen Bundesbahn bei ländlichen Planungen bis zu Die wasserwirtschaftliche Rahmenplanung und Gedanken zum Landschaftsplan. Die Agrarstrukturelle Rahmenplanung in Baden-Württemberg, Die Vorplanung in der Flurbereinigung und Die Verwendung der verschiedenen Planungen in der Flurbereinigung sind weitere Vortragsthemen.

Die Veröffentlichung behandelt die Frage, wie die lineare Planungsrechnung für die betriebswirtschaftlichen Aufgaben der Vorplanung innerhalb der Flurbereinigung nutzbar gemacht werden kann. Es wird ein praktisches Beispiel zum Aufzeigen und zur Erläuterung der sachlichen und methodischen Probleme geschildert. Dazu wird zunächst eine Strukturanalyse der Untersuchungsgemeinde (mit Tabellen) durchgeführt. Es folgt eine Einführung in die Grundlagen der Planungsrechnung (mit Formeln und Diagrammen). Die Ergebnisse der Planungsrechnung mit den direkten Auswirkungen der Flurbereinigung und der erforderlichen Mindestgröße landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetriebe wird präsentiert. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Strukturverbesserungsmaßnahmen werden beschrieben.

Die Veröffentlichung gibt methodische Empfehlungen zur ländlichen Nahbereichsplanung. Die Ordnung des ländlichen Raumes vom Leitbild zu notwendigen Leitmodellen wird beschrieben. Das zentralörtliche Gliederungsprinzip wird als Modellbeispiel mit Diagrammen dargestellt. Den Schwerpunkt der Veröffentlichung bildet die funktionsspezifische Strukturanalyse mit ihrer Bedeutung, ihren Aufgaben und Ergebnissen. Die Untersuchungsgrundlagen und Begriffe werden erläutert und charakteristische mittlere Strukturdaten ermittelt. Es wird eine Korrelationsanalyse der sozialökonomischen Daten durchgeführt. Die Leitmodelle und Verfahrensgrundsätze werden als praktische Planungshilfsmittel eingesetzt. Sie helfen bei der Bestimmung zentraler Orte, der Abgrenzung von Einflussbereichen, der Ermittlung sozialökonomischer Einheiten und belegen die Aussagekraft von Grunddaten. Das Planungsbeispiel dient als Verifizierung der Leitmodelle und Verfahrensgrundsätze und wird mit Diagrammen, Karten und Tabellen illustriert. Dabei werden die Funktionen, natürliche Grundlagen, die Bevölkerungs- und Siedlungsstruktur sowie Wirtschaft und Erwerbsgrundlagen betrachtet.

In der Veröffentlichung wird zunächst der Rechtscharakter der Planfeststellung im Flurbereinigungsgesetz erörtert. Es folgt eine Charakterisierung der vorläufigen Feststellung des Wege- und Gewässerplans als echte Planfeststellung, was die Befreiung von zahlreichen Genehmigungs- und Erlaubnisverfahren beinhaltet und eine große Vereinfachung darstellt. Ausführliche Literaturangaben ergänzen diesen Abschnitt. Der Begriff der Planfeststellung in der Literatur wird analysiert und eine eigene Begriffsbestimmung gefunden. Die Planfeststellungen im Flurbereinigungsgesetz werden unterschieden nach der vorläufigen Feststellung des Wege- und Gewässerplans als echte Planfeststellung und der endgültigen Feststellung des Wege- und Gewässerplans als echte Planfeststellung. Die Planfeststellungswirkungen der vorläufigen Feststellung des Wege- und Gewässerplans werden in ihrem Wesen und dem Umfang der Ersetzungswirkungen betrachtet. Die wesentlichen Ergebnisse werden in Leitsätzen zusammengestellt.

Die Veröffentlichung erläutert zunächst die Aufgabe des Rechtsgutachtens. Das Gutachten bezieht sich auf die flurbereinigungsrechtliche Planfeststellung und gibt einen Überblick über die gegenwärtige gesetzliche Regelung beim Flurbereinigungsplan, bei der Planfeststellung und dem Wege- und Gewässerplan. Die Entwicklung des Flurbereinigungsrechts wird geschildert. Weiter nimmt das Gutachten eine rechtliche Würdigung der Feststellung des Wege- und Gewässerplans vor, gibt den Streitstand wieder und bezieht Stellung. Die Beteiligung an der Feststellung des Wege- und Gewässerplans wird betrachtet, ebenso wie die obere Flurbereinigungsbehörde und ihre Rolle als Planfeststellungsbehörde. Als Ergebnis werden Vorschläge zur Änderung einzelner Bestimmungen des Flurbereinigungsgesetzes präsentiert.

Heutzutage dient die agrarstrukturelle Vorplanung nicht mehr nur der Agrarstruktur, sondern ist die vorausschauende, überörtliche und überfachliche Entwicklungsplanung für ländliche Räume schlechthin. Ziel der in dem Heft vorgestellten Untersuchung war es, Vorschläge zur inhaltlichen und konzeptionellen Um- und Neugestaltung der agrarstrukturellen Vorplanung als Instrument zur ganzheitlichen Entwicklung ländlicher Räume zu entwickeln und damit die AVP zu einer Vorplanung für die Landentwicklung umzugestalten. Zunächst wird das Planungsinstrument AVP mit seinen Aufgaben, den Zielen und dem Wandel im Laufe der Zeit charakterisiert. Der Begriff der Agrarstruktur als Querschnittsaspekt ländlicher Räume wird erläutert. Und eine Typisierung ländlicher Räume aus agrarstruktureller Sicht vorgenommen. Konzeptionen, Leitbilder und Ziele für eine ganzheitliche Entwicklung ländlicher Räume werden dargestellt. Eine modellhafte Erfassung und Analyse des agrarstrukturbedeutsamen Handlungsbedarfs wird anhand ausgewählter Beispielräume (6 Fallstudien in verschiedenen Bundesländern) mit Bildern und Karten dokumentiert. Die Erstellung einer Planungskonzeption für die AVP enthält neben den aktuellen Anforderungen, den inhaltlichen und planungsmethodischen Bausteinen auch die Förderungsgrundsätze für die AVP und deren Bedeutung. Eine Zusammenfassung und Empfehlungen vervollständigen die Veröffentlichung.

Sonstiges

In dem Heft sind vier Vorträge zu den folgenden Themen abgedruckt: Gegenwartsprobleme der Flurbereinigung im westeuropäischen Raum (mit Beispielen aus vielen europäischen Ländern) Das neue Flurbereinigungsrecht nach dem Bundesgesetz vom 14. Juli 1953 (insbesondere die neue Aufgabe der Vorplanung, die Erweiterung der Anwendungen des vereinfachten Verfahrens und der § 52 und Geldabfindung) Welche Anforderungen stellt die Erledigung der landwirtschaftlichen Aufgaben eines Flurbereinigungsverfahrens an den Flurbereinigungs-Ingenieur in technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht? Flurbereinigung und Bodenschätzung - Unterschiede zwischen der deutschen Bodenschätzung und den Schätzungen für die Flurbereinigung und das Vorgehen bei Flurbereinigungsschätzungen.

Die Veröffentlichung basiert auf einer Untersuchung der Universität Göttingen zur Flurbereinigung in Europa. In der Einleitung wird auf Begriffsbestimmungen und die Schwierigkeiten bei der internationalen Vergleichbarkeit eingegangen. Die Flurzersplitterung und ihr Ausmaß werden nach Ländern gegliedert und als internationale Übersicht dargestellt. Die Ursachen der Flurzersplitterung werden, unterteilt in unvermeidbare Ursachen und vermeidbare oder abstellbare Ursachen, betrachtet. Die gesetzliche Regelung und Durchführung der Flurbereinigung in den verschiedenen Ländern wird erläutert und ein internationaler Vergleich der Flurbereinigungsgesetzgebung durchgeführt. Die bisherigen Ergebnisse der Flurbereinigung sowie noch zu bewältigende Aufgaben werden nach Ländern gegliedert dargestellt, ebenso wie die Vorteile und Grenzen der Flurbereinigung.

Das Heft beschreibt eine Untersuchung anhand von 16 Flurbereinigungsverfahren ob und aus welchen Gründen im Rheinland Zweitflurbereinigungen erforderlich sind. Zunächst werden die landwirtschaftlichen Besitzverhältnisse in der Rheinprovinz bei Beginn der Flurbereinigung 1886 anhand von Agrarstruktur, Orts- und Flurformen, Vererbung und Wegenetz analysiert. Bezüglich der Neuordnung der rheinischen Feldfluren durch die Erstbereinigung werden die Gesetzgebung, die Beseitigung des Flurzwanges, Größe und Form neuer Grundstücke, der Zusammenlegungsgrad und die Entwicklung nach 1920 betrachtet. Der Einfluss der Realteilungssitte in den flurbereinigten Gebieten wird auch im Hinblick auf eine Wandlung in der Art der Vererbung analysiert. Die Notwendigkeit von Zweitbereinigungen, die anhand der Zersplitterung des Grundbesitzes beurteilt wird, wird diskutiert sowie ihr mutmaßlicher Erfolg betrachtet. Im Anhang sind Tabellen über Besitzgrößenverhältnisse und Betriebszersplitterung sowie weitere Karten und Diagramme abgedruckt.

In Italien sind die Nachteile der Besitzzersplitterung zwar bekannt, allerdings wurde der Flurbereinigung bisher wenig Beachtung geschenkt. Vor allem herrschen aus Traditionsgebundenheit große persönliche Widerstände gegen die Zusammenlegung. Die Veröffentlichung gibt einen Überblick über Voraussetzungen, Tatbestände und Probleme bei der Flurbereinigung in Italien. Die landwirtschaftlichen Besitzgrößen, Betriebsgrößen und Betriebsformen in Italien werden, gegliedert nach Nord-, Mittel- und Süditalien sowie Sizilien und Sardinien beschrieben. Das Auftreten und die Ursachen der Besitzzersplitterung werden analysiert. Der Stand der Flurbereinigung wird mit seinen gesetzlichen Grundlagen dargestellt und die bisherigen Zusammenlegungen anhand von Beispielen erläutert. Die betriebs- und volkswirtschaftlichen Wirkungen werden betrachtet und die besonderen Probleme der Flurbereinigung in Italien zusammengefasst.

Anhand von Beispielen aus verschiedenen Ländern der Bundesrepublik wird die Vorplanung dargestellt und Vorschläge zur Weiterentwicklung der Vorplanung gemacht. Zunächst werden die Aufgaben der Vorplanung zum Flurbereinigungsverfahren betrachtet. Neben der Entwicklung der Vorplanung und dem Zeitpunkt des Vorplanungsgutachtens werden auch Gliederung und Inhalt dargestellt. Eine Auswertung der Vorplanungsgutachten sowie eine Beschreibung der gesetzlichen Bestimmungen und Ausführungsvorschriften der Länder zur Vorplanung sind abgedruckt. Die Gestaltung und Durchführung der Vorplanung wird aus Sicht der Flurbereinigungsbehörden geschildert. In der Anlage sind ein Vorplanungsbericht, Fragebogen, Arbeitsunterlage zur Aufstellung von Vorberichten und das Muster einer Gliederung für eine Vorplanung abgedruckt. Beispiele von Vorplanungen der Landwirtschaftskammern aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz werden präsentiert ebenso wie die Vorplanung eines landwirtschaftlichen Fachberaters und die Stellungnahme des Leiters eines Flurbereinigungsamtes aus Baden-Württemberg.

Die Flurbereinigung und Siedlung in Baden-Württemberg werden mit ihren Maßnahmen vor und nach 1945, der Durchführung der Aussiedlungsverfahren und der Siedlungsfinanzierung beschrieben. Die Veröffentlichung erläutert die Durchführung der bisher durchgeführten betriebswirtschaftlichen Untersuchungen und deren Methode. Zunächst werden die Untersuchungsgemeinden mit ihren Faktoren Lage, Boden und Klima, Bevölkerungsstruktur, Besitzverhältnisse und Bodennutzung dargestellt. Die Ursachen, Durchführung und Auswirkungen der Aussiedlungsverfahren in den vier unterschiedlichen Untersuchungsgemeinden werden beschrieben. Anhand von Untersuchungsbetrieben (jeweils 2-4 pro Untersuchungsgemeinde) werden die Organisation der Arbeitswirtschaft (Arbeitskräfte, Zugkräfte, Zeit- und Arbeitsaufwände etc), Naturalleistungen und Geldwirtschaft betrachtet. Die Methode der Erhebung und Auswertung der Unterlagen wird dabei ausführlich beschrieben und durch Tabellen dokumentiert.

Die Aussiedlung kann zu einer Auflockerung der Ortslage, zur Lösung von innerörtlichen Verkehrsproblemen und zur Dorfsanierung einen großen Beitrag leisten. Die Veröffentlichung führt zunächst eine Begriffsbestimmung und Erläuterung der Begriffe Aussiedlung, Anliegersiedlung und Neusiedlung ein. Ältere Aussiedlungen im Allgäu und in Nordeuropa werden beschrieben, ebenso wie neuere Aussiedlungen in der Schweiz (mit Karten und Tabellen). Auch neuere Deutsche Aussiedlungen werden anhand von vier Beispielen mit Karten und Tabellen dargestellt. Die Finanzierung der Aussiedlung wird mit Hilfe eines Rechenbeispiels demonstriert. Der Entfernungsgewinn durch Aussiedlung wird mit Formeln, Diagrammen, Karten und Tabellen dargestellt. Weitere Vor- und Nachteile der Aussiedlung, wie z.B. eine Verschlechterung der äußeren Verkehrslage und der Aspekt zunehmender Motorisierung werden diskutiert. Es werden Grundsätze für die Aussiedlung, z.B. die Aussiedlung am Gemarkungsrand und an einem befestigten Weg, die Versorgung mit Wasser und Strom sowie die Freiwilligkeit aufgestellt. Es wird dazu angeregt, die Aussiedlung als Beispiel für folgende Flurbereinigungen ausführlich zu dokumentieren.

Die Veröffentlichung ist der Entwurf eines Zukunftsziels der Bodenbesitzstruktur. Zunächst werden die natürlichen Wirtschaftsgrundlagen im Siegerland sowie die historischen Entwicklungslinien und Wechselbeziehungen zwischen Industrie und Landwirtschaft im Siegerland beschrieben. Landwirtschaft und Bevölkerung werden unter den Einflüssen der neuzeitlichen Industrialisierung im Hinblick auf Betriebsgrößen, Personal, Viehbestand und Bodennutzung betrachtet. Landeskulturelle Förderungsmaßnahmen wie die nassauischen Konsolidationen und Separationen, Umlegungen und Flurbereinigungen der neusten Zeit werden beschrieben. Die Entwicklung der Landwirtschaft in neuster Zeit wird mit Hilfe von Tabellen dargestellt, insbesondere die Besitzstruktur, Mechanisierung, Brachlanderscheinungen und Krisenerscheinungen. Die menschliche und soziale Bedeutung der Nebenerwerbslandwirtschaft wird erörtert und Gegenwarts- und Zukunftsaufgaben für die Raumordnung im Siegerland definiert.

Die Veröffentlichung unternimmt den Versuch, die Problematik der Flurbereinigung von Waldflächen systematisch zu ordnen. Beginnend mit der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Forstwirtschaft werden forstliche Besitzverhältnisse sowie die Wechselbeziehungen zwischen Forstwirtschaft und Landbau betrachtet. Die Betriebsformen der Forstwirtschaft werden in Bezug auf Flurbereinigungen analysiert. Dabei stehen Bewirtschaftungssysteme, technische Anforderungen und der Flurholzanbau im Mittelpunkt. Die gesetzlichen Grundlagen (der Länder) für die Flurbereinigung von Waldflächen werden dokumentiert. Grundsätzliches zum Verfahren der Waldflurbereinigung inklusive der Möglichkeiten einer Waldumlegung in Verbindung mit Feldbereinigung und die Frage, ob Flurbereinigung oder beschleunigte Zusammenlegung anzuwenden sind, werden erörtert. Die Bewertung der Waldböden, des Holzbestandes und besonderer Rechte Dritter sowie die Abfindungsberechnung werden beschrieben. Die künftige Bewirtschaftung der flurbereinigten Waldflächen inklusive der Erstellung des Betriebswerkes, der Sicherstellung der künftigen Nutzungsform und die Formen forstlicher Zusammenschlüsse werden beschrieben. Mängel der derzeitigen Gesetzgebung und Verfahrensfragen werden diskutiert. Im Anhang sind Waldwertrechnungstabellen abgedruckt.

Aufgrund der Rationalisierung erlebt der Obstbau derzeit eine Wende weg von Streuobstanbau hin zu geschlossenem Anbau. In der Veröffentlichung werden Beispiele gemeinschaftlicher Bewirtschaftungsformen in Baden-Württemberg gegeben. Im Anhang ist ein Vertragsmuster zu den Rechtsformen abgedruckt. Der für den Obstbau in Baden-Württemberg existierende Generalplan für die Neuordnung des Obstbaus wird vorgestellt. Die Triebkräfte für die Einrichtung gemeinschaftlicher Bewirtschaftungsformen im Obstbau werden untersucht und eine Bestandsaufnahme der Verbreitung und Formen der Gemeinschaftsobstanlagen in Baden-Württemberg durchgeführt. Zur Frage des wirtschaftlichen Standortes der Gemeinschaftsanlagen wird eine vergleichende gebietsweise Untersuchung ausgewertet. Die Organisation der kooperativen Arbeitserledigung in 33 Obstanlagen wird mit Karten und Tabellen dokumentiert. Anhand eines Beispiels werden Entstehung, Organisation, Kosten und Aufwand erläutert.

Die Veröffentlichung beinhaltet Vorträge, die auf dem 48. Deutschen Geodätentag in Freiburg/Br. im Oktober 1963 gehalten wurden. Die Themen der Vorträge sind: - Probleme der ländlichen Bodenordnung im südwestdeutschen Raum und der Flurbereinigungsingenieur - Der Vermessungsingenieur in der Bauleitplanung (mit Karten und Tabellen) - Die Flurbereinigung in Frankreich - Güterzusammenstellung und Planung in der Schweiz

Die besonderen Probleme der Flurbereinigung im stadtnahen Bereich, insbesondere von Industriegemeinden werden in dieser Veröffentlichung thematisiert. Die gleichzeitig zur Flurbereinigung anfallende Aufgabe der Koordination laufender Planungen anderer Planungsträger ist eine zusätzliche Herausforderung. Die gegebenen Standortbedingungen (sowohl natürliche, als auch Betriebsformen und organisation) werden beschrieben, ebenso die Struktur der bäuerlichen Gemüsebaubetriebe und deren Marktlage und Absatzformen. Anlässe zur Flurbereinigung sind neben Verkehrsproblemen, der Baulandbedarf, die Einengung der Landwirtschaft und Ersatzland. Ziele und Voraussetzungen der Flurbereinigung werden u. a. durch die Planungsverfahren im ländlichen Raum vorgegeben. Die Durchführung der Flurbereinigungen wird geschildert. Der Produktionsertrag in den Flurbereinigungsgebieten vor und nach den Verfahren sowie Beregnungsmaßnahmen werden beschrieben. Im Anhang sind Karten und Tabellen abgedruckt.

Die Veröffentlichung thematisiert die Mitwirkung von freiberuflichen Vermessern zur Beschleunigung der Flurbereinigungsverfahren. Hierzu werden Vorträge mit folgenden Themen abgedruckt: - Das beschleunigte Zusammenlegungsverfahren und Möglichkeiten zur Intensivierung - Flurbereinigung, beschleunigte Zusammenlegung und freiwilliger Landtausch in gegenseitiger Abgrenzung und Ergänzung - Der Einsatz von Arbeitsgruppen zur Durchführung beschleunigter Zusammenlegungsverfahren - Organisation und Arbeitsökonomie der Arbeitsgruppen geeigneter Stellen - Aufgaben und Erfahrungen beim Einsatz geeigneter Stellen - Zusammenarbeit mit Gesellschaften bei regulären Flurbereinigungsverfahren - Die beschleunigte Zusammenlegung aus Sicht der Landwirtschaft - Zweckmäßige Gestaltung der weiteren Zusammenarbeit zwischen Siedlungsgesellschaften und Flurbereinigungsbehörden

Die Doppelrolle der Teilnehmergemeinschaft als Vertreterin der Interessen aller Teilnehmer und Vollstreckerin der im Flurbereinigungsplan konkretisierten Aufgaben wird diskutiert. Das Wesen und die Bedeutung der Teilnehmergemeinschaft wird beschrieben und ihre rechtsgeschichtliche Entwicklung in den verschiedenen Landesteilen geschildert. Die Entstehung der Teilnehmergemeinschaft und ihre Rolle als Genossenschaft des öffentlichen Rechts werden betrachtet und ihre Auflösung und steuerliche Behandlung diskutiert.

Das Heft beinhaltet die Vorträge der Vortrags- und Diskussionstagung am 30./31. Januar 1967 in Berlin und der Landeskulturtagung am 20. Oktober 1966 in Tecklenburg / Westfalen mit Vortragenden aus verschiedenen Bundesländern. Die Themen der abgedruckten Vorträge sind: - Die Entwicklung des ländlichen Raumes als Aufgabe der Raumordnungs- und regionalen Strukturpolitik - Strukturwandel und Landwirtschaftsförderung - Probleme der Durchführung von Entwicklungsmaßnahmen im ländlichen Raum - Zur Wirkung von Förderungsmaßnahmen auf den Ablauf des Strukturwandels - Die agrarstrukturelle Rahmenplanung Rheinland-Pfalz Folgerungen für die Agrarstrukturpolitik - Neuordnung des ländlichen Raumes als Aufgabe der Agrar- und Wirtschaftspolitik - Die Bedeutung der Flurbereinigung für die Verwirklichung der Ziele der Landesplanung

Die Veröffentlichung unternimmt den Versuch einer Quantifizierung der Auswirkungen am Beispiel mehrerer Flurbereinigungsverfahren in Nordrhein-Westfalen. Die wirtschaftliche Erfolgskontrolle wird am Beispiel ausgewählter unterschiedlicher Flurbereinigungsverfahren getestet. Das erfordert eine systematische Analyse, die über den Bereich der Landwirtschaft hinausgeht. Der Problemstellung und Abgrenzung der Begriffe folgt ein Literaturüberblick über die bisherigen Untersuchungen in der Flurbereinigung. Das methodische Vorgehen und der Arbeitsablauf werden geschildert. Die Möglichkeiten zur Bestimmung der vorübergehenden Einkommens-, Verteilungs- und Beschäftigungswirkungen werden mit Hilfe der Input-Output-Analyse berechnet. Deren Grundlagen werden mit Formeln und Diagrammen erläutert und ihre Aussagefähigkeit dargestellt. Die Möglichkeiten des ex-post-Vergleichs von Nutzen und Kosten der Flurbereinigung werden erörtert einschließlich der qualitativen Erfassung der Auswirkungen, der Methoden der Nutzenmessung, der Dimensionen der Messung sowie der Kostenerfassung. Die Ergebnisse des Nutzen-Kosten-Vergleichs werden präsentiert und auf zwei Flurbereinigungsverfahren angewendet, die mit Karten und Tabellen illustriert sind. Im Anhang sind das Computerprogramm und ein Literaturverzeichnis abgedruckt.

Die Veröffentlichung befasst sich mit den außerlandwirtschaftlichen Vorteilen der Flurbereinigung. Zu einem Untersuchungszeitraum von 20 Jahren (1948-1968) wurden Fragebögen an alle Flurbereinigungsbehörden der Bundesrepublik versendet und ausgewertet. Daraus wurde ein Maßnahmenkatalog (mit Beispielkarten) abgeleitet und eine Statistik der Maßnahmenarten (nach Ländern gegliedert) erstellt. Maßnahmenkombinationen und Maßnahmeneffizienz werden an Beispielen präsentiert und erörtert. Abschließend wird der gesellschaftspolitische Auftrag an die Flurbereinigung dargestellt.

Das bisher eingesetzte Instrumentarium wird anhand von Erfahrungen in Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden im Hinblick auf die zukünftigen Anforderungen, besonders an gesetzliche und verwaltungsrechtliche Bestimmungen, untersucht. Für die BRD werden die bisherige Entwicklung der Flurbereinigung und ihre rechtliche und organisatorische Regelung dargestellt sowie die agrarstrukturellen Probleme und die sich daraus ergebenden Entwicklungsziele. Die bisherigen Maßnahmen und deren Erfolg werden beschrieben ebenso wie neue Programme und Gesetze. Die Möglichkeiten und Hilfen der Flurbereinigung bei der Lösung der Probleme und Beiträge zum Erreichen der Entwicklungsziele werden vorgestellt. Für die Schweiz und Österreich sowie für Frankreich und die Niederlande werden jeweils die bisherige Entwicklung der Güterzusammenlegung bzw. Zusammenlegung dargestellt, organisatorisch und rechtlich sowie die agrarstrukturellen Probleme und die sich daraus ergebenden Entwicklungsziele. Die bisherigen Maßnahmen, deren Erfolg sowie geplante Maßnahmen werden betrachtet. Die Veröffentlichung wird durch eine Zusammenfassung und eine Wertung der Ergebnisse anhand der EWG-Studie komplettiert.

Die Neuordnung von Siedlungen im ländlichen Raum wird als eine Ordnungsaufgabe im Rahmen raumwirksamer Staatstätigkeit beschrieben. Der Wandlungsprozess im ländlichen Raum und seinen Siedlungen wird betrachtet und eine Analyse ländlicher Siedlungen und der Ordnungsprinzipien des ländlichen Raumes vorgenommen. Das Instrumentarium sowie die siedlungsräumliche Ausgangssituation werden geschildert und die juristischen Voraussetzungen für die Umstrukturierung von ländlichen Siedlungen beschrieben. Insbesondere wird das Instrumentarium der Flurbereinigungsbehörden betrachtet. Ordnende Maßnahmen der Flurbereinigung in ländlichen Siedlungen werden typisiert und in Einzelmaßnahmen, Sektoralmaßnahmen, Siedlungssanierung und Siedlungserneuerung aufgeteilt. Als weiteres Unterscheidungsmerkmal werden räumliche Bezüge (Einzelhöfe, Dörfer, ländliche Zentren, Ballungsräume) festgelegt. Die Typen der Siedlungsneuordnung und ihre räumliche Verteilung werden beschrieben ebenso wie die Möglichkeiten und Grenzen der Flurbereinigung in der Siedlungsneuordnung im ländlichen Raum. Die Veröffentlichung ist illustriert mit Diagrammen und Beispielkarten aus verschiedenen Bundesländern.

Die Veröffentlichung beinhaltet den ersten Teil eines Berichtes zum Forschungsauftrag des Bundesministeriums. Der zweite Teil mit Kapitel 3 des Forschungsberichtes wird in Heft 67 abgedruckt. Zur raum- und siedlungsstrukturellen Entwicklung und räumlichen Ordnungsvorstellungen werden die Ausgangslage sowie wissenschaftstheoretische Erklärungsansätze beschrieben. Die methodische Vorgehensweise zur Operationalisierung der Aufgabenstellung beinhaltet eine Regionalisierung und die Typisierung von Regionen. Die Bestimmung von peripheren Regionen als räumliche Bezugsgröße für einen Bewertungs- und Beurteilungsrahmen umfasst eine Beschreibung der Indikatoren sowie deren Beziehungen untereinander. Es wird eine Typisierung der peripheren Regionen entsprechend spezifischer Entwicklungsverläufe und zustände vorgenommen und das Indikatorentableau beschrieben. Es wird eine Einschätzung ausgewählter regionaler Entwicklungspotentialelemente wie z.B. Siedlungsstruktur, Arbeitsmarktstruktur, Agrarstruktur und Infrastruktur vorgenommen.

  • Autor: Schäfer, Jürgens, Güldenberg, Plötz
  • Erscheinungsjahr: 1978
  • Download als PDF

Die Veröffentlichung beinhaltet das Kapitel 3 des in Heft 66 vorgestellten Forschungsauftrags und stellt verschiedene strategische Lösungsansätze zu der in Heft 66 beschriebenen Problematik vor. Die Arbeitsmarktstruktur wird mit ihren Ziele und Strategien betrachtet. Das Kapitel zur Agrarstruktur umfasst die Ziele der Agrarpolitik, den Strukturwandel sowie Strategien zur Entwicklung. Zum Thema Siedlungsstruktur werden Entwicklungstendenzen analysiert sowie der Aufbau einer regionalen Zentrenhierarchie und der Aufbau eines Achsensystems vorgeschlagen. Die Vorschläge zur Infrastruktur beziehen sich auf die Auslastung und Komplettierung vorhandener Kapazitäten sowie deren Bündelung.

  • Autor: Schäfer, Jürgens, Güldenberg, Plötz
  • Erscheinungsjahr: 1978
  • Download als PDF

Ziel der vorgestellten Studie ist es, die Erlebniswirkung agrarstruktureller Maßnahmen bei Erholungssuchenden messbar zu machen und zu untersuchen, ob man einigen herausragenden Landschaftsmerkmalen regelhaft auftretende Erlebnistendenzen beim Beobachter zuordnen kann. Hierzu werden zunächst ökologische und psychologische Wirkungen der Umwelt beschrieben. Zur Erlebniswirkung der Flurbereinigung werden das theoretische Modell und die Untersuchungshypothesen sowie die Auswahl der Untersuchungsgebiete, Versuchsanordnung und Versuchspersonen beschrieben. Die Entwicklung der Messinstrumente zur Erhebung der Erlebnisreaktionen sowie die Darstellung und Interpretation der empirischen Ergebnisse werden dokumentiert. Ansätze zur Erkundung der für das Erleben der Landschaft wesentlichen Umweltmerkmale bestehen in der Erfassung der Umweltmerkmale und der Analyse der Bedeutung der Umweltmerkmale für das Landschaftserleben.

Die Veröffentlichung untersucht die Korrelationen zwischen dem Gestaltwandel der Siedlungen und der Modernisierung in der Landwirtschaft. Die agrarwirtschaftliche Ausgangssituation der Untersuchung sowie Entwicklungstendenzen im Modernisierungsprozess werden beschrieben, ebenso wie das methodische Vorgehen und die Wahl des Untersuchungsgebietes. Die Analyse des Gestaltwandels bezieht sich auf exemplarisch ausgewählte ländliche Siedlungen. Dabei werden eine ländliche Siedlung in einem agrarischen Gunstraum, eine in der Ballungsrandzone sowie ländliche Siedlungen in agrarischen Ungunsträumen (Niederung, Mittelgebirge, Marktfern) betrachtet. Es werden diese fünf Beispiele ausführlich mit Bildern, Tabellen und Karten dargestellt und ihre Strukturen, Entwicklungen, Veränderungen und Auswirkungen analysiert. Die Charakteristika des Modernisierungsprozesses der Landwirtschaft werden beschrieben, ebenso wie der Wandel der Flurstruktur in den einzelnen Siedlungen. Die Beharrung und der Gestaltwandel ländlicher Siedlungen werden, bezogen auf Hof- und Dorfformen der Beispielsiedlungen, dargestellt.

Die Veröffentlichung ist der Begleitband zur Europäischen Fachtagung Flurbereinigung 1988 und beinhaltet eine Zusammenfassung aus den Vorträgen der Teilnehmer. Es werden gemeinsame Merkmale, Ziele und Aufgaben, Rechtsgrundlagen, Planungsverfahren, Finanzierung, Tendenzen und zukünftige Schwerpunkte betrachtet. Es sind schriftliche Beiträge aus Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, Belgien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn, Jugoslawien, Bulgarien dem Vereinigten Königreich und der Türkei abgedruckt, ebenso wie das Teilnehmerverzeichnis.

Technik und Automation

Die Photogrammetrie als Hilfsmittel zur Beschleunigung der technischen Arbeiten bei der Flurbereinigung und als wertvolle Hilfe für die Vermessung des Wege- und Gewässernetzes sowie der neuen Grundstücke wird in Rheinland-Pfalz seit 1954 angewendet. Das Heft beschreibt die Anwendung der Luftbildmessung in der Flurbereinigung. Zunächst wird der Ablauf eines Flurbereinigungsverfahrens in technischer Hinsicht beschrieben, insbesondere die Aufgaben für die Luftbildmessung. Die notwendigen Vorarbeiten (wie die Signalisierung, Passpunktbestimmung und Unterlagen für die Auswertung) und die Auswertung der Luftbilder sowie das Ergebnis der Auswertung der Luftbildaufnahmen werden beschrieben und die Wirtschaftlichkeit der Verfahrensweise dokumentiert. Die Genauigkeit wird anhand eines Vergleichs der terrestrischen und photogrammetrischen Koordinaten belegt. Die luftphotogrammetrische Vermessung des Flurbereinigungsprojektes Bergen wird mit Fotos beschrieben. Der Ablauf und die Ergebnisse der Messungen und die Genauigkeitsuntersuchung werden mit Tabellen und Skizzen dargestellt. Die Veröffentlichung enthält zusätzlich ausführliche Koordinatenverzeichnisse (mehr als 60 Seiten). Eine Zusammenfassung und Folgerungen vervollständigen dieses Heft.

Die Veröffentlichung liefert den Nachweis für die Verwendbarkeit des Lochkartenverfahrens bei der Flurbereinigung. Zunächst werden das Verfahren und die Maschinen beschrieben und anschließend der Einsatz des Verfahrens bei der Durchführung der Flurbereinigung betrachtet. Das Lochkartenverfahren hat Einfluss auf die Herstellung der Nachweise und Verzeichnisse, besonders auf Sortierbegriffe, Kennziffern und Schlüsselzahlen. Es findet Verwendung bei den geodätischen Berechnungen und beeinflusst Arbeitsgang und Ablauf der Berechnungen. Es werden Untersuchungen über den Zeitverbrauch, den Personal- und Raumbedarf sowie die Organisation durchgeführt. Die sehr umfangreichen Anlagen enthalten neben einem Arbeitsplan, Merkblättern, Verzeichnissen und Berechnungen auch Beispiele für jeden Arbeits- und Berechnungsschritt in Ablaufdiagrammen, Tabellen und Lochkarten.

Die Flurbereinigung bietet besonders günstige Voraussetzungen für den Einsatz der Photogrammetrie. Diese hat das Versuchsstadium verlassen und ist nun eine gleichberechtigte Methode. Die Veröffentlichung beschreibt die Kombination von photogrammetrischen und terrestrischen Messungen vor allem in Hinblick auf die technischen Arbeiten in einem Flurbereinigungsverfahren und den Einsatz der Photogrammetrie in den einzelnen Arbeitsabschnitten. Das photogrammetrische Verfahren mit seinen vorbereitenden Arbeiten und den Arbeitsschritten Signalisierung, Bildflug, Passpunktbestimmung, Stereo-Auswertung, Folgearbeiten und die Aufmessung der Ortslage und der Waldgebiete wird beschrieben. Die Genauigkeit und Vollständigkeit der photogrammetrischen Messung wird anhand von mittleren Fehlern und dem Vergleich von Strecken und Koordinaten nachgewiesen. Es wird ein ausführlicher Zeit- und Kostenvergleich des photogrammetrischen und des terrestrischen Verfahrens anhand von Zahlen durchgeführt. Notwendige Änderungen in der Organisation und im Arbeitsablauf durch den Einsatz von Photogrammetrie werden diskutiert.

Im vorliegenden Heft wird das Ergebnis eines Forschungsauftrages des Bundesministeriums präsentiert. Nach 15 Jahren Automation wird der aktuelle Stand dokumentiert. Die Veröffentlichung liefert eine ausführliche Darstellung von Prototypen und Geräten der ersten Stunde und der zweiten Entwicklungsstufe. Die Entwicklung der Automationseinführung in der Flurbereinigung und ihr heutiger Stand werden dokumentiert und die Auswirkungen der Automation betrachtet. Künftige Entwicklungstendenzen werden im Hinblick auf Rechenautomaten, Automatisches Zeichnen, Flächenermittlung, die Vermessung, die Photogrammetrie und die Reprotechnik untersucht. In der Anlage sind die Erhebungsbögen der Ausstattung der Länder abgedruckt.

Die Veröffentlichung beschreibt die Erstellung des Zuteilungsentwurfs, als Gesamtwerk aller Einzelzuteilungen der Teilnehmer, dem schwierigsten und umfangreichsten Arbeitsabschnitt der Flurbereinigung und seine Problematik. Die Bewertung der Grundstücke in der Flurbereinigung und das Bewertungsverfahren werden erläutert. Der Allgemeine Bewertungs- und Planungskatalog, seine Aufgabe als Nachschlagewerk möglicherweise vorkommender Wertbestandteile, sein Ziel und Inhalt sowie seine Benutzung werden beschrieben, ebenso wie das Verfahren zur Berichtigung und Ergänzung von Katalogdaten. Die Erfassung der Daten zur Grundstücksbewertung wird analysiert. Hierzu wird ein Muster für einen Bewertungs- und Planungskatalog gegeben. Die örtliche Erfassung, die Flächenermittlung und Datenerfassungsgeräte sowie die häusliche Erfassung der Bewertungsdaten werden dokumentiert und die Bewertungsarbeiten beim Zuteilungsentwurf beschrieben. Darunter fallen auch die Flächen- und Wertermittlung im alten Bestand und in der Zuteilungskarte. Der Zuteilungsentwurf mit Datenerfassungsgeräten und mit elektronischen Datenverarbeitungsanlagen wird anhand von Programmen für automatisch ablaufende Zuteilungsentwürfe beschrieben.

Der Zuteilungsplan entscheidet darüber, wie weit die beste Lösung der Bodenordnung zur Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen erreicht werden kann. Die Erfüllung objektiver Planbedingungen kann durch eine Optimierungsrechnung unterstützt werden. Zur Erläuterung werden in der Veröffentlichung Formeln, Graphiken und Ablaufdiagramme verwendet. Die Automationskette in Flurbereinigungsverfahren sowie weitere Möglichkeiten der Automatisierung werden beschrieben. Die Mathematische Optimierung, ihr Lösungsverfahren und ihre Darstellung werden beschrieben und die Optimierung als Planungshilfe analysiert. Es wird eine Formulierung von Restriktionen sowie die Konstruktion eines optimierbaren Zuteilungsmodells vorgenommen und die Auflösung der Optimierungsaufgabe beschrieben. Das Programmsystem ZUPLA zur Erstellung eines Zuteilungsentwurfs wird beschrieben und damit durchgeführte Zuteilungen werden anhand von Beispielen präsentiert. Die Ergebnisse werden anhand einer statistischen Untersuchung belegt. Eine Beurteilung der praktischen Einsatzfähigkeit des konzipierten Zuteilungsverfahrens und seiner Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten komplettieren das Heft.

Weinbau

In der Veröffentlichung werden Probleme und Auswirkungen der Flurbereinigung im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau reblausverseuchter Weinbergsgemarkungen an einer vor 15 Jahren bereinigten Gemeinde an der Nahe untersucht. Zunächst werden in dem Heft die volkswirtschaftliche Bedeutung des Weinbaus zahlenmässig dargestellt und allgemeine Informationen über die Flurbereinigung und deren volks- und betriebswirtschaftliche Bedeutung gegeben. Die geschichtliche Entwicklung der Flurbereinigung im Weinbau wird erörtert. Die Flurbereinigung im Weinbau wird am Beispiel der Gemeinde Laubenheim / Nahe dargestellt. Nach einer allgemeinen Beschreibung der Gemeinde wird der dortige Weinbau bis zur Flurbereinigung dargestellt sowie der Niedergang des Laubenheimer Weinbaus. Die Flurbereinigung und der Wiederaufbau der Weinbergsgemarkung werden beschrieben, besonders der Wiederaufbau des bereinigten Weinbergsgeländes. Die betriebs- und arbeitswirtschaftlichen Verhältnisse nach der Flurbereinigung werden an Beispielbetrieben untersucht. Eine ausführliche Beschreibung von 7 Betrieben ist abgedruckt. Die Kosten der Flurbereinigung werden dokumentiert. Im Anhang findet man Übersichtskarten des Flurbereinigungsgebietes.

Die Weinbergsflurbereinigung in der BRD, ihre Notwendigkeit, Probleme und Stand werden in dieser Veröffentlichung dargestellt. Die Kosten der Weinbergsflurbereinigung werden getrennt nach Verfahrenskosten und Ausführungskosten untersucht. Die Auswirkungen der Weinbergsflurbereinigung auf Arbeitsaufwand und Kosten werden in Tabellen beschrieben. Das umfasst die bisherigen Untersuchungen, die Untersuchungsmethode, die Untersuchungsbetriebe sowie die Ergebnisse der Untersuchung der Arbeitswirtschaft.